Dienstag, 3. Juli 2012

Transalp Tag 1

Mittenwald - Sölden



Gestartet wurde die erste Etappe bereits um 8:30Uhr bei traumhaftem Wetter in Mittenwald. Durch die Leutasch welche gleich zum Beginn durchfahren werden sollte, ging eine Prozession, darum war der Start so früh.
Der erste Pass war eigentlich garnicht als solcher zu erkennen und bis zur Buchener Höhe ging es recht gemächlich aber eigentlich in optimalem Starttempo dahin. Nach einer längeren Abfahrt und einem flachen Teilstück ging es dann an den ersten richtigen Pass, die Kühtai. Auf 24km steigt die Strasse um rund 1500 Höhenmeter an.

Dieser Pass ist nicht gerade einfach zu fahren. Es gibt immer wieder steile Rampen, die nicht einfach zu fahren sind. In einer recht schnellen Abfahrt ging es dann weiter nach Oetz. Ab dort steigt die Strasse dann für die nächsten rund 30 Kilometer stetig leicht an, bis zum Etappenziel Sölden.

Bei mir lief es auf der ersten Etappe ganz gut. Rolf hatte Probleme seinen Puls unter Kontrolle zu halten. In den flacheren Passagen konnte er gut fahren aber am Berg war er eingeschränkt. So haben wir uns zu Beginn recht weit hinten in den Ergebnisslisten wiedergefunden. Bei Rolf ist schon traditionell der erste Tag an der Transalp eine schwierige Angelegenheit, er fuhr sie bereits zum vierten mal. Wir hofften darauf, dass es am zweiten Tag besser gehen würde und wir ein paar Plätze gutmachen können.

 

Donnerstag, 28. Juni 2012

Tour-Transalp Kurzinformation

Heute ist bereits die fünfte Etappe der Tour-Transalp wieder Geschichte. Mein bzw. unser Ziel, die Transalp fährt man ja zu zweit, war von Anfang an 50% aller Teams hinter uns zu lassen. Leider lief es bei der ersten Etappe nicht gut und wir starteten mit Rang 494 von 650 Teams. Ab der zweiten Etappe begann dann die Aufholjagd, wir konnten jeden Tag mehrere Plätze gut machen und sind jetzt nach der fünften Etappe auf Rang 351. Somit müssen noch 26 Plätze gut gemacht werden.

Rolf hatte auf der ersten Etappe schwierigkeiten in die Gänge zu kommen und ich hatte gestern auf der vierten Etappe meinen bisherigen Tiefpunkt. Aber insgesammt klappt es hervorragend und die Aufholjagd macht richtig Laune.

Die morgige Etappe ist als Langstrecke ausgeschrieben,da sie die längste Etappe ist, das sollte mir und Rolf eigentlich gut liegen...

Donnerstag, 21. Juni 2012

Brugger Abendrennen 2/12

Kurz vor der Transalp habe ich nochmals am Brugger Abendrennen teilgenommen.



Das Rennen war recht nervös, eigentlich wurden ständig Attacken gefahren. Es gelang drei Ausreissern recht lange vorne weg zu fahren. Als die eingeholt waren gingen gleich wieder die Attacken los.
In der vierten oder fünften Runde zog ich bereits auf der Gegengeraden einen Sprint an und war recht überrascht, dass mich nur noch ein Fahrer abfangen konnte. So habe ich zum ersten mal in Brugg eine zwei Punkte Wertung geholt. Den Rest des Rennens gelang es mir im Feld zu bleiben.

Bis zum Sonntag wird jetzt regeneriert, dann beginnt in Mittenwald die Transalp.

Samstag, 16. Juni 2012

Ironbike Brittnau

Wie auch schon im letzten Jahr war das Ironbike in Brittnau meine letzte Standortbestimmung vor dem ersten Saisonhöhepunkt.
Direkt nach dem Köln-Wochenende vor drei Wochen habe ich mir die zweite Erkältung in diesem Jahr eingefahren, welche rech hartnäckig war. Daher war ich sehr gespannt wie ich die 180 Kilometer überstehen würde.

Ingo, Beat und Mario

Mit drei Radlerkollegen von pro cycling aarau ging es in diesem Jahr in den Kanton Luzern. Das Ironbike ist eine Rundfahrt, welche jedes Jahr durch einen anderen Kanton führt.


Dieses Jahr hatten wir traumhaftes Wetter, stellenweise etwas heiss an den Anstiegen aber wer will nach den letzten Wochen darin schon etwas negatives sehen!
Wir sind mit dem Club relativ oft im Kanton Luzern unterwegs, trotzdem gelang es den Organisatoren uns viele neue und sehr schöne Strassen zu zeigen.

Beat, immer ein lächeln im Gesicht und mächtig Druck auf dem Pedal...

Die Alpensicht war hervorragend und durch den Neuschnee in den Alpen (Juni!) waren die höchsten Gipfel schön weiss.




Das Tempo war auch in diesem Jahr wieder recht hoch. Die ersten 130 Kilometer ging das noch recht gut, dann ging mir aber langsam der Treibstoff aus. Am Ende bin ich förmlich explodiert und musste alle Essensreserven aufbrauchen um noch das Ziel zu erreichen.
Daher weiss ich jetzt auch nach dem Ironbike nicht recht, was ich von meiner Form für die Transalp halten soll. Die Erkältung und das Wetter haben meine letzten Trainingswochen überschattet, trotzdem geht es eigentlich ganz gut solange ich Treibstoff habe. Wir werden sehen..






Donnerstag, 31. Mai 2012

Radlabor Freiburg

Im Radlabor Freiburg wurden, im Zuge der Studie welche in Bern mit mir gemacht wird und welche ich bereits hier vorgestellt habe, zwei Leistungsdiagnostiken gemacht. Jeweils bei Beginn und beim Ende der Studie wurde ein Laktatstufentest und eine Pedalkraftanalyse gemacht.



Zwischen den Tests lagen zwölf Wochen mit speziellem Krafttraining und natürlich auch Ausdauertraining auf dem Rad. Beim zweiten Test war eine deutliche Steigerung der Leistung erkennbar. Das Training scheint in die richtige Richtung gegangen zu sein und wird jetzt bis zur Transalp in drei Wochen noch intensiviert. Vor allem werde ich versuchen noch einige Höhenmeter ins Trainingsprogramm zu bringen.

Dienstag, 29. Mai 2012

... it´s Boss time!

Egal wieviele Cheffen, Kanzler, Präsidenten, Könige oder was auch immer es auf dieser Welt gibt,
es gibt nur einen BOSS!


Ich war am Wochenende in Köln am Bruce Springsteen Konzert und musste feststellen mit dem Boss ist es wie mit Wein, der wird im Alter immer besser. Deutlich über drei Stunden spielte die E-Street Band einen Knaller nach dem nächsten und sie hätten einen ganzen Tag weiterspielen müssen, hätten sie alle Stücke spielen wollen, die ich gerne gehört hätte. Aber endlich habe ich The River jetzt in der normalen Version mal live gehört. 99 hatte er das zwar auch schon gespielt aber damals in einer langsameren Version.


Er hat sich sogar mit mir fotografieren lassen.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Brugger Abendrennen 1/12

Bereits letzten Mittwoch habe ich die Rennsaison eröffnet. Wie bereits die Jahre zuvor werde ich wieder an den Brugger Abendrennen teilnehmen. Die sind immer am Mittwoch und sind eine sehr gute Trainingsmöglichkeit.
Wie auch die Jahre zuvor kann ich im Rennen B mit den Anfängern, Junioren und Frauen starten. Die Rennen dauern in der Regel 25 Minuten plus 3 Runden. Eine Runde ist knapp ein Kilometer lang und das Rennen wird als Kriterium ausgeführt. Jede Runde bekommen die ersten Punkte, wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt.
Da man bei so einem Kriterium gute Sprinterfähigkeiten braucht, ist es für mich schwer in die Punkte zu fahren, da ich gegenüber den "Zweibeinern" natürlich Nachteile habe. Trotzdem ist es mir bei diesem Rennen zum ersten mal überhaupt gelungen Punkte zu holen. Zwar nur einen aber wenns der erste ist freut man sich besonders.
Vor dem Rennen fühlte ich mich garnicht in Rennverfassung, müde, Kopfweh und allgemein schlapp. Darum wollte ich erst mal versuchen den Anschluss nicht zu verlieren aber wie ich so bin war ich bereits in der zweiten Runde auf der Gegengeraden in die Führung gefahren. Klar wurde ich auf der Zielgeraden wieder übersprintet aber das schlechte Gefühl war weg. Mitten im Rennen konnte ich dann beim Sprint den dritten Platz holen und habe so den einen Punkt kassiert. Die folgenden 4-5 Runden musste ich dann büssen und musste mich erst mal am Ende des Feldes erholen.
Das Krafttraining scheint auch hier gut gewirkt zu haben, ich bin schon gespannt wie es aussieht wenn ich mich mal richtig gut fühle.

Montag, 16. April 2012

Wieder mal Mallorca...Teil 3

Hier noch ein paar Bilder vom Mallorca Trainingslager.

Rolf auf dem Weg nach Sa Calobra


Die Strasse nach Sa Calobra

Am Kap Formentor


  

Am Samstag kam Rolf mit seiner Familie auf Malle an. Mit Rolf fahre ich ja dieses Jahr die Tour-Transalp und so konnten wir hier mal die ersten Kilometer in diesem Jahr zusammen fahren. Rolf wohnt in der Nähe von Köln, darum haben wir nicht die Möglichkeit viel zusammen zu trainieren.
Wir nutzten die Zeit gut und sind viele Kilometer und auch viele Höhenmeter gefahren.
Insgesamt bin ich im Trainingslager rund 1100 Kilometer und knapp 15000 Höhenmeter gefahren.  

 

Sonntag, 8. April 2012

Wieder mal Mallorca... Teil 2

Ich wusste, dass drei Velokollegen aus meiner alten Heimat auch gerade auf der Insel waren. Wie es der Zufall so will, waren sie sogar im selben Hotel. Wenn man bedenkt, wieviele Radfahrer auf der Insel waren und wie viele verschiedene Orte und Hotels es gibt, ein extremer Zufall.


So hatte ich beim Essen gesellschaft und natürlich haben wir uns auch zu einer Tour verabredet.  Am vierten Tag des Trainingslagers starteten wir zuerst in Richtung Arta. Über einen kleinen Berg ging es zur Eremita de Betlem, welche bis vor kurzem als Kloster genutzt wurde.



Weiter ging es über Manacor nach Petra. Petra ist unter den Radfahrern ein sehr bekannter Ort.


Eigentlich ein Ort wie alle anderen auf Mallorca unterscheidet er sich hauptsächlich durch den quadratischen Platz im Zentrum. Mehrere Kaffees laden zu einer kurzen Rast ein. Dies ist ein Treffpunkt zum sehen und gesehen werden, immer wieder interesant, was dort los ist. Wer auf Malle zum Radfahren ist, sollte sich dies unbedingt einmal ansehen.

Hanspeter, Günter, Reinhold und ich

Es war ein schöner Tag und es hat viel Spass gemacht, mal wieder mit alten Kollegen eine Tour zu machen, wozu sich sonst leider viel zu wenig die Möglichkeit bietet.

Samstag, 31. März 2012

Wieder mal Mallorca... Teil 1

Seit letzten Mittwoch bin ich bereits im Trainingslager auf Mallorca. Ich bin hier für insgesamt zehn Tage.
Am Mittwoch war Anreisetag. Gegen 15Uhr war ich am Hotel, danach wurde das Rad zusammengebaut und eine erste kleine Runde gedreht. Ich bin in einem Hotel in Can Picafort und wollte die Finca finden auf der Eva, die Cheffin von Hirsch-Sprung und somit Austrägerin vom Belchen hoch drei, momentan mit 16 Gästen eine Woche Radurlaub verbringt. Irgendwie bin ich aber an dieser riesigen Finca vorbeigefahren und habe sie nicht gesehen. Es war aber trotzdem eine schöne Einführungsrunde mit 50km.


Für den zweiten Tag haben wir uns dann in der Nähe von meinem Hotel verabredet, von wo aus ich dann mit dieser Gruppe mitfahren konnte.


Erst ging es flach und locker los, dass hatte sich allerdings beim Anstieg zum Kloster Luc dann gleich mal erledigt. Eva meinte sie fährt da mal einen Intervall hoch und so musste ich natürlich mit. Für mich wars Anschlag aber ich glaube für Eva und die beiden anderen aus der Gruppe, welche bei dieser Hatz mitmachten, ebenfalls. Ist natürlich nicht sonderlich sinnvoll und intelligent im Trainingslager den ersten Berg gleich raufzuknallen, aber macht Spass!
An der Tankstelle in der Nähe vom Kloster, war unglaublich viel los. Es hat immer recht viele Radfahrer an der Stelle aber in diesem Jahr habe ich das Gefühl es sind noch mehr.


Dann ging es weiter nach Sa Calobra. Eine ganz bekannte Strasse von 700Metern über dem Meer, bis auf Meereshöhe. Wenn man unten ist, muss man da auch wieder hoch.



Über Pollenca ging es dann wieder zurück nach Can Picafort. 150km und etliche Höhenmeter. Es scheint das Krafttraining zeigt gute Wirkung, ich habe schon ordentlich Druck auf dem Pedal.

Am dritten Tag bin ich wieder mit der Hirsch-Sprung Gruppe gefahren. Es ging einmal quer über die Insel. Über Sencelles sind wir zum Col de Söller gefahren. Dann weiter der Küstenstrasse folgend bis zum Port D Andratx. 


Auch da gab es wieder etliche Höhenmeter und diesmal 160km.



Kurz vor Andratx sind wir dann an dieser Stelle vorbei gekommen...


 Eigentlich unscheinbar aber genau an dieser Stelle hatte ich mir vor zwei Jahren das Schlüsselbein zusammengeschossen...


und von dieser Kneipe aus haben wir damals zum zweiten mal den Krankenwagen gerufen, beim ersten mal hatte das wohl nicht geklappt.



Am Ziel gab es dann erstmal eine Stärkung, bevor es mit dem Bus wieder zurück ging.