So schnell ist wieder ein Trainingslager Geschichte.
Wir waren vom Wetterglück verfolgt und so klappte das Training auch in der zweiten Lagerhälfte ganz hervorragend.
Rund 1150 Kilometer und etliche Höhenmeter sind in den Beinen, in diesem Jahr bereits mehr als 3000 Kilometer. Die Vorbereitung auf den schweizer Radmarathon läuft bisher sehr gut.
Wir hatten hier alle auf Malle mit der Firma Hirsch-Sprung eine sehr gute, schöne und trainingsreiche Zeit. Ich denke das wird im nächsten Jahr wiederholt.
Jetzt wird erst einmal ein paar Tage das Training reduziert. anfang April geht es dann mit grossen Umfängen weiter und Mitte April steht bereits das erste Brevet der ARA Breisgau mit 200km auf dem Programm.
Sonntag, 24. März 2013
Dienstag, 19. März 2013
Mallorca 2013
Mal wieder Mallorca, wie könnte es auch anders sein?
Dieses Jahr bin ich mit Hirsch-Sprung und einer guten Gruppe auf einer Finca in der Nähe von Petra. Fern ab vom Massentourismus finde ich das die mit Abstand schönste Art um auf dieser Insel das Trainingslager zu verbringen.
In den ersten vier Tagen konnte ich bereits gut Kilometer schruppen und denke ich bin auf einem guten Wege die Vorbereitungszeit optimal zu nutzen. Einmal 120, zweimal 155 und einmal 175 Kilometer standen jeweils auf der Uhr, meist auch mit dem einen oder anderen Höhenmeter garniert.
Für Morgen ist ein ruhigerer Tag geplant, dann folgen nochmals drei richtige Trainingstage. Meine Vorgabe mindestens 1000 Kilometer zu fahren sollte locker zu schaffen sein.
Dieses Jahr bin ich mit Hirsch-Sprung und einer guten Gruppe auf einer Finca in der Nähe von Petra. Fern ab vom Massentourismus finde ich das die mit Abstand schönste Art um auf dieser Insel das Trainingslager zu verbringen.
In den ersten vier Tagen konnte ich bereits gut Kilometer schruppen und denke ich bin auf einem guten Wege die Vorbereitungszeit optimal zu nutzen. Einmal 120, zweimal 155 und einmal 175 Kilometer standen jeweils auf der Uhr, meist auch mit dem einen oder anderen Höhenmeter garniert.
Für Morgen ist ein ruhigerer Tag geplant, dann folgen nochmals drei richtige Trainingstage. Meine Vorgabe mindestens 1000 Kilometer zu fahren sollte locker zu schaffen sein.
Freitag, 22. Februar 2013
Wintersport
Ich habe mal meinen Blog hier angesehen und festgestellt das ich schon seit Ewigkeiten kein Bild vom Radfahren mehr gepostet habe. Das geht natürlich nicht und ist hiermit auch gleich geändert.
Im Hintergrund sieht man den Rheinfall bei Schaffhausen, von dem ich letztes Wochenende nach Hause geradelt bin. Ich dachte ees sollte eine relativ flache Strecke sein aber da habe ich mich sehr getäuscht. Die ersten 50 Kilometer hatten über 1000 Höhenmeter, dann wurde es endlich weniger hügelig. Schön wars trotzdem.
Im Hintergrund sieht man den Rheinfall bei Schaffhausen, von dem ich letztes Wochenende nach Hause geradelt bin. Ich dachte ees sollte eine relativ flache Strecke sein aber da habe ich mich sehr getäuscht. Die ersten 50 Kilometer hatten über 1000 Höhenmeter, dann wurde es endlich weniger hügelig. Schön wars trotzdem.
Freitag, 18. Januar 2013
Freude herrscht?
In diesen Tagen ist es nicht einfach ein Radsportler zu sein. Immer deutlicher zeichnet sich ab, dass all die schlimmen Befürchtungen gegenüber den Radfahrern, zu stimmen scheinen. Mit Wasser alleine kann kein Rennen gewonnen werden. Wer all die Meldungen der letzten Zeit Revue passieren lässt, muss feststellen, dass die Betrügereien nicht nur den Profibereich betreffen aber vor allem dort mit einer selbstverständlichkeit passieren das einem die Spucke wegbleibt.
Ich gebe es zu, ich war immer ein Träumer. Ich dachte es kann nicht sein das die dopenden Sportler in irgend einer Weise stolz auf ihre Leistung sein können. Anscheinend funktioniert das ganz gut, da sie ja überhaupt kein Fehlverhalten bei sich erkennen. In ihrer Welt ist dieses Verhalten normal. Einsicht ist nicht erkennbar.
Was für ein grausames System in dem der am weitesten kommt, welcher am meisten beschissen, belogen und betrogen hat.
"Der Radsport ist tot",
diesen Satz höre ich immer wieder. Dem Profi-Radsport soll nichts anderes geschehen, das ist meine Ansicht. Weg mit diesem verlogenen System. Etwas differenzierter sehe ich es bei den Amateur und Jedermannrennen. Es ist möglich dort sauberen Sport zu betreiben. Ob es dort möglich ist auf sauberem Wege etwas zu reissen, steht auf einem anderen Blatt, aber das hängt auch davon ab, welche Ziele man erreichen will. Man muss nicht an der Spitze mitfahren, auch wenn in unserer Welt immer nur dem ersten die Ehre zuteil wird.
OK, vielleicht habe ich hier durch meine Behinderung tatsächlich einmal einen Vorteil. Ich persönlich sehe es als eine gute Leistung an, wenn ich in Jedermannrennen 50% aller Teilnehmer hinter mir lassen kann. Daher spielt es keine grosse Rolle wenn einige Betrüger im Feld sind, die wären wahrscheinlich auch so vor mir.
Allerdings muss ich auch feststellen das sich mein Interesse Rennen zu fahren schon deutlich abgeflacht hat. Versteht mich bitte nicht falsch, ich spreche nur von Rennen. Wie an anderer Stelle schon geschrieben, finde ich viel interesannter wie weit kann ICH fahren, als zu wissen ob ich so schnell sein kann wie ein anderer. Vor allem wenn ich nicht weiss ob wir beide die Flasche gleich gefüllt haben.
Der Radsport ist nicht tot!
Sobald es das Wetter wieder zulässt, freue ich mich darauf, mit meinen Vereinskollegen eine Ausfahrt zu machen, wie tausende andere Radfahrer auch. Radsport wird auch künftig eine der schönsten Sportarten sein die es gibt, da ändern ein paar Idioten rein garnichts daran. Unbeschreiblich die Emotionen bei diesem wunderbaren Sport. Unsterblich dieser Sport.
Ich bin froh diesen Sport als Hobby ausüben zu können, ohne Druck irgend jemandem etwas beweissen zu müssen. Wenn ich meine Ziele nicht erreiche sollte, wovon ich nicht ausgehe, dann ist das eben so. Ich verdiene ja kein Geld damit. Niemals würde ich auf die Idee kommen auf pharmazeutischem Wege nachzuhelfen. Ich weiss das auch auf normale Weise extrem viel erreicht werden kann. Das Beste, ich weiss wie es sich anfühlt wenn man etwas aus eigener Kraft geschafft hat und daher...
Ich gebe es zu, ich war immer ein Träumer. Ich dachte es kann nicht sein das die dopenden Sportler in irgend einer Weise stolz auf ihre Leistung sein können. Anscheinend funktioniert das ganz gut, da sie ja überhaupt kein Fehlverhalten bei sich erkennen. In ihrer Welt ist dieses Verhalten normal. Einsicht ist nicht erkennbar.
Was für ein grausames System in dem der am weitesten kommt, welcher am meisten beschissen, belogen und betrogen hat.
"Der Radsport ist tot",
diesen Satz höre ich immer wieder. Dem Profi-Radsport soll nichts anderes geschehen, das ist meine Ansicht. Weg mit diesem verlogenen System. Etwas differenzierter sehe ich es bei den Amateur und Jedermannrennen. Es ist möglich dort sauberen Sport zu betreiben. Ob es dort möglich ist auf sauberem Wege etwas zu reissen, steht auf einem anderen Blatt, aber das hängt auch davon ab, welche Ziele man erreichen will. Man muss nicht an der Spitze mitfahren, auch wenn in unserer Welt immer nur dem ersten die Ehre zuteil wird.
OK, vielleicht habe ich hier durch meine Behinderung tatsächlich einmal einen Vorteil. Ich persönlich sehe es als eine gute Leistung an, wenn ich in Jedermannrennen 50% aller Teilnehmer hinter mir lassen kann. Daher spielt es keine grosse Rolle wenn einige Betrüger im Feld sind, die wären wahrscheinlich auch so vor mir.
Allerdings muss ich auch feststellen das sich mein Interesse Rennen zu fahren schon deutlich abgeflacht hat. Versteht mich bitte nicht falsch, ich spreche nur von Rennen. Wie an anderer Stelle schon geschrieben, finde ich viel interesannter wie weit kann ICH fahren, als zu wissen ob ich so schnell sein kann wie ein anderer. Vor allem wenn ich nicht weiss ob wir beide die Flasche gleich gefüllt haben.
Der Radsport ist nicht tot!
Sobald es das Wetter wieder zulässt, freue ich mich darauf, mit meinen Vereinskollegen eine Ausfahrt zu machen, wie tausende andere Radfahrer auch. Radsport wird auch künftig eine der schönsten Sportarten sein die es gibt, da ändern ein paar Idioten rein garnichts daran. Unbeschreiblich die Emotionen bei diesem wunderbaren Sport. Unsterblich dieser Sport.
Ich bin froh diesen Sport als Hobby ausüben zu können, ohne Druck irgend jemandem etwas beweissen zu müssen. Wenn ich meine Ziele nicht erreiche sollte, wovon ich nicht ausgehe, dann ist das eben so. Ich verdiene ja kein Geld damit. Niemals würde ich auf die Idee kommen auf pharmazeutischem Wege nachzuhelfen. Ich weiss das auch auf normale Weise extrem viel erreicht werden kann. Das Beste, ich weiss wie es sich anfühlt wenn man etwas aus eigener Kraft geschafft hat und daher...
Freude herrscht!
Montag, 7. Januar 2013
Termine 2013
Wie schon früher einmal geschrieben gehen meine Saisonplanungen bis Ende Juni diesen Jahres, wie es danach weitergeht werde ich erst danach entscheiden. Allerdings ist jetzt klar wie ich die Vorbereitung für die Raam-Quali bestreiten will.
Die ganze Planung läuft auf eine kontinuirliche Steigerung hinaus. Daher habe ich beschlossen die komplette Brevet-Serie bei der "Audax Randonneurs Allemagne Region Breisgau" zu absolvieren. Dies passt zeitlich und von der Streckenlänge ganz wunderbar ins Konzept. Ebenso erhoffe ich mir auf diesen Brevets das Material und die geplante Verpflegung testen zu können.
Die bis jetzt bekannten Termine im Überblick:
Die ganze Planung läuft auf eine kontinuirliche Steigerung hinaus. Daher habe ich beschlossen die komplette Brevet-Serie bei der "Audax Randonneurs Allemagne Region Breisgau" zu absolvieren. Dies passt zeitlich und von der Streckenlänge ganz wunderbar ins Konzept. Ebenso erhoffe ich mir auf diesen Brevets das Material und die geplante Verpflegung testen zu können.
Die bis jetzt bekannten Termine im Überblick:
- 15 - 24.3 Trainingslager Mallorca (mit Hirsch-Sprung)
- 13.04 200km Brevet ARA-Breisgau
- 04.05 300km Brevet ARA-Breisgau
- 18.05 400km Brevet ARA-Breisgau
- 01.06 600km Brevet ARA-Breisgau
- 28.06 Schweizer Radmarathon (720km Raam-Quali)
Dienstag, 1. Januar 2013
Neues Jahr - neues (altes) Velo
Wie die Zeit verfliegt, schon wieder ist ein Jahr vorbei. Zum Jahresabschluss bin ich mit Nadine ein paar Tage beim Skifahren in Lenk im Berner Oberland gewesen. Habe ich mich vor ein paar Jahren auch in Behinderten-Skirennen gemessen, kam dieses Hobby in den letzten Jahr leider viel zu kurz.
Immer wieder spannend ist die erste Abfahrt und die Frage ob das Skifahren noch funktioniert. Meistens stehe ich mit anderen Vorzeichen, also einer anderen Prothese, auf der Piste. So auch dieses mal.
Zum Skifahren nutze ich die normale Prothese, welche ich auch zum laufen und im Alltag benutze. Bis auf den letzten Tag als mich dann doch der "Schuh" etwas drückte klappte es ganz gut.
Aber jetzt zurück zum Radsport oder besser zum Radfahren...
Ich habe mir mal wieder ein neues Spielzeug gegönnt, bzw. an einen alten Rahmen erinnert, den ich schon länger zuhause hatte. Mit einem Arbeitskollegen hatte ich es von Fahrrädern und auch von Singlespeed-Velos. Er meinte dazu müsste man einen alten klassischen Rahmen verwenden und da erinnerte ich mich an ein älteres Zeitfahrrad, welches ich gebraucht gekauft hatte und quasi nie gefahren bin. Ich hatte nie passende Laufräder und so landete es halt im Keller.
Es handelt sich dabei um einen Cannondale Cad 3 Rahmen, welcher schon etwas speziell ist. 1997 fuhr das Profiteam Saeco mit diesen Cannondale Rädern. Mein Rahmen ist ein Orginal vom Team Saeco. Dieser Rahmen wurde von Michael Rich gefahren. Erkennbar auch an der Beschriftung beim Tretlager: RICHTT, was wohl bedeudet Rich Time Trial.
Vielleicht ist es Frevel dieses Rad zum Singlespeed-Velo umzubauen, aber was solls, ich finde es ist mir richtig gut gelungen.
Immer wieder spannend ist die erste Abfahrt und die Frage ob das Skifahren noch funktioniert. Meistens stehe ich mit anderen Vorzeichen, also einer anderen Prothese, auf der Piste. So auch dieses mal.
Zum Skifahren nutze ich die normale Prothese, welche ich auch zum laufen und im Alltag benutze. Bis auf den letzten Tag als mich dann doch der "Schuh" etwas drückte klappte es ganz gut.
Aber jetzt zurück zum Radsport oder besser zum Radfahren...
Ich habe mir mal wieder ein neues Spielzeug gegönnt, bzw. an einen alten Rahmen erinnert, den ich schon länger zuhause hatte. Mit einem Arbeitskollegen hatte ich es von Fahrrädern und auch von Singlespeed-Velos. Er meinte dazu müsste man einen alten klassischen Rahmen verwenden und da erinnerte ich mich an ein älteres Zeitfahrrad, welches ich gebraucht gekauft hatte und quasi nie gefahren bin. Ich hatte nie passende Laufräder und so landete es halt im Keller.
Es handelt sich dabei um einen Cannondale Cad 3 Rahmen, welcher schon etwas speziell ist. 1997 fuhr das Profiteam Saeco mit diesen Cannondale Rädern. Mein Rahmen ist ein Orginal vom Team Saeco. Dieser Rahmen wurde von Michael Rich gefahren. Erkennbar auch an der Beschriftung beim Tretlager: RICHTT, was wohl bedeudet Rich Time Trial.
Vielleicht ist es Frevel dieses Rad zum Singlespeed-Velo umzubauen, aber was solls, ich finde es ist mir richtig gut gelungen.
Fahren konnte ich es bisher noch nicht, muss erst auf trockene bedingungen warten. Ich bin allerdings sehr gespannt wie sich das Teil fahren lässt...
Sonntag, 11. November 2012
Beny Furrer
Bereits vor etwas längerer Zeit war ich mit Nadine in Zermatt unterwegs. Wie es der Zufall so wollte habe ich von der Strasse aus ein bekanntes Gesicht in einem Lokal gesehen.
Es handelte sich um Beny Furrer. Ich musste ihn natürlich gleich anquatschen. Beny hat bereits bewiessen was mit einem körperlichen Handicap möglich ist. Er hat bei einem Motorradunfall einen Arm verloren. 2003 hat er trotzdem das RAAM gefinisht, was für eine Leistung. Schaut selbst:
Ich hoffe er erholt sich von einer kürzlichen Schulteroperation gut. Er hat sich auch für den Radmarathon im Juni angemeldet, den er schon mehrfach bestritten hat.
Mittwoch, 7. November 2012
Studie Bern
Ich habe vor längerer Zeit von einer Studie berichtet an der ich teilnehme, bzw. teilgenommen habe. Die Studie wurde im Rahmen einer Bachelorarbeit von zwei Physiotherapie-Studenten gemacht und ich will hier die Zusammenfassung bekannt geben.
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Der Effekt einer Krafttrainingsintervention bei einem unterschenkelamputierten Radsportler
Bachelor Thesis
Jolien De Jaegher
Sarah Furrer
Abstract
Ziel: Das Ziel dieser Studie ist, zu ermitteln, wie sich die Maximal- und Schnellkraft bei einem linksseitig unterschenkelamputierten Radsportler nach einem zehnwöchigen Kraftprogramm entwickelt.
Methodik: Der Proband absolvierte während zehn Wochen ein eigens für ihn zusammengestelltes Kraftprogramm. Die zehn Wochen wurden in zwei Krafttrainingsblöcke von je vier Wochen und einem Erholungsblock von zwei Wochen aufgeteilt. Der Erholungsblock bestand hierbei aus einer Ausdauer- und einer Ruhewoche. Das Krafttraining fand parallel zum generellen Ausdauertraining statt und wurde zwei mal wöchentlich durchgeführt. Der Proband trainierte die untere Extremität an Geräten und kräftigte die Rumpfmuskulatur mittels Ganzkörperübungen. Die Maximal- und Schnellkraftmessungen wurden isometrisch mittels einer Legpress vorgenommen und wurden jeweils vor und nach einem Kraftblock durchgeführt. Ergänzend wurden die elektromyographischen Aktivitäten (EMG) von den Muskeln Biceps femoris, Glutaeus maximus, Vastus lateralis und Vastus medialis für beide Extremitäten beurteilt. Diese Messung wurde dynamisch auf der Legpress durchgeführt. Weiter absolvierte der Proband einen Laktatstufentest, sowie eine Pedalkraftmessung zur Symmetriebestimmung vor und nach der zehnwöchigen Intervention.
Resultate: Der Proband erzielte einen Maximalkraftzuwachs von links 32%, rechts 26% und beidbeinig 15%. Die Schnellkraft (Rate of development = RFD) verbesserte sich ebenfalls um links 17%, rechts 31% und beidbeinig gar um 114%. Die EMG Signale zeigten für links und rechts eine Annäherung der Aktivitätskurven. Die Laktatleistungskurve wies eine Abflachung, sowie eine Rechtsverschiebung auf. Die Tretsymmetrie konnte bei submaximalen bis maximalen Widerständen (200W-260W) um knapp 10% verbessert werden.
Schlussfolgerung: Die Maximalkraft und vor allem die RFD verbesserten sich deutlich. Es stellte sich für links und rechts die gleiche relative Trainierbarkeit heraus. Die Kraftdifferenz zwischen links und rechts liess sich somit verringern. Das Kraftprogramm stellte sich als äusserst praktikabel dar und verlangte weniger Adaptionen als dies zu Beginn erwartet wurde.
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Ich will mich auch an dieser Stelle bei Jolien und Sarah und auch dem Referenten Dr. Heiner Baur bedanken. Die Studie hat mir eine deutliche Leistungssteigerung und vor allem auch viel Spass gebracht.
Das Krafttraining ist mittlerweile fest in meinem Training verwurzelt, jetzt im Herbst zwar nur einmal die Woche aber sobald das Wetter das Radfahren draussen erschwert werde ich wieder öfters in der Muckiebude sein...
Mittwoch, 3. Oktober 2012
Rückblick - Ausblick
Rückblick:
Nachdem sich die Schulterverletzung doch als langwieriger herausstellte, habe ich bereits Ende August die Saison für beendet erklärt. Mittlerweile ist schon wieder einige Zeit vergangen, die Schulter ist wieder in Ordnung, wenngleich ich oben auf der Schulter noch eine Beule habe, welche wohl auch dort bleiben wird.
Mit der vergangenen Saison bin ich nur teilweise zufrieden. Die Transalp war sicherlich der Höhepunkt und die lief richtig gut. Danach war schon bald der Sturz und der hat die restliche Saisonplanung mit "Belchen hoch drei" und "Rad am Ring" ausgebremst. Allgemein muss ich rückblickend sagen hat mich diese Saison was die Langstrecke betrifft nicht wirklich weiter gebracht. Das spezielle Krafttraining, vor allem in der Vorbereitung, war aber mit Sicherheit ein Schritt in die richtige Richtung.
Ausblick:
Bereits Anfang September habe ich mit der neuen Saison begonnen. Diese Saison verfolgt nur ein Ziel: Die RAAM-Qualifikation. Somit geht diese Saison bis zum 28.06.2013 und endet dann mit dem Radmarathon "Bern - Bodensee - Bern" und hoffentlich mit der Quali.
Momentan befinde ich mich mitten in einem Grundlagenausdauerblock. Jeweils drei steigernde Wochen (z.B. 10 - 11.5 - 13 Stunden), gefolgt von einer Ruhewoche mit max. 7 Stunden Training. Das ganze drei mal also insgesamt 12 Wochen, die Hälfte ist bereits rum.
Nach diesen 12 Wochen sind 6 Wochen mit reduziertem Umfang geplant. Übergangs- und Vorbereitungstraining, bevor es ziemlich genau Anfang 2013 mit einem erneuten Grundlagenausdauerblock weiter geht. So weit es der Winter und das Wetter zulassen werde ich was geht draussen trainieren. Im März und April sollen noch zwei Trainingslager dazukommen.
Nachdem sich die Schulterverletzung doch als langwieriger herausstellte, habe ich bereits Ende August die Saison für beendet erklärt. Mittlerweile ist schon wieder einige Zeit vergangen, die Schulter ist wieder in Ordnung, wenngleich ich oben auf der Schulter noch eine Beule habe, welche wohl auch dort bleiben wird.
Mit der vergangenen Saison bin ich nur teilweise zufrieden. Die Transalp war sicherlich der Höhepunkt und die lief richtig gut. Danach war schon bald der Sturz und der hat die restliche Saisonplanung mit "Belchen hoch drei" und "Rad am Ring" ausgebremst. Allgemein muss ich rückblickend sagen hat mich diese Saison was die Langstrecke betrifft nicht wirklich weiter gebracht. Das spezielle Krafttraining, vor allem in der Vorbereitung, war aber mit Sicherheit ein Schritt in die richtige Richtung.
Ausblick:
Bereits Anfang September habe ich mit der neuen Saison begonnen. Diese Saison verfolgt nur ein Ziel: Die RAAM-Qualifikation. Somit geht diese Saison bis zum 28.06.2013 und endet dann mit dem Radmarathon "Bern - Bodensee - Bern" und hoffentlich mit der Quali.
Momentan befinde ich mich mitten in einem Grundlagenausdauerblock. Jeweils drei steigernde Wochen (z.B. 10 - 11.5 - 13 Stunden), gefolgt von einer Ruhewoche mit max. 7 Stunden Training. Das ganze drei mal also insgesamt 12 Wochen, die Hälfte ist bereits rum.
Nach diesen 12 Wochen sind 6 Wochen mit reduziertem Umfang geplant. Übergangs- und Vorbereitungstraining, bevor es ziemlich genau Anfang 2013 mit einem erneuten Grundlagenausdauerblock weiter geht. So weit es der Winter und das Wetter zulassen werde ich was geht draussen trainieren. Im März und April sollen noch zwei Trainingslager dazukommen.
Dienstag, 14. August 2012
Schultereckgelenkssprengung - Belchen hoch 3 - Rad am Ring
Die Schulterprellung, welche am Anfang mal für eine Woche schmerzen sollte, hat sich als Schultereckgelenkssprengung herausgestellt, welche jetzt nach dreieinhalb Wochen kein reguläres Training zulässt. Nach knapp einer Woche bildete sich eine Beule auf der Schulter, eine zweite Untersuchung ergab dann die weniger erfreuliche Diagnose.
Eine gute Stunde Radfahren geht mittlerweile, danach wird es unangenehm...
So konnte ich auch bei dem diesjährigen Belchen hoch 3 nur ein kurzes Teilstück auf dem Rad zurücklegen. Den Rest verbrachte ich im Begleitfahrzeug und versuchte mich um die Verpflegung der Radfahrer zu kümmern.
In diesem Jahr waren es mit knapp über 50 Teilnehmern schon wieder etwas mehr als im letzten Jahr.
Wenn ich nächstes Jahr wieder komplett mitfahren werde, wird der Bericht auch wieder länger ausfallen...
Den zweiten Saisonhöhepunkt nach der Transalp habe ich mir auch abgeschminkt. Es sind jetzt noch zweieinhalb Wochen bis zum Rad am Ring, ich konnte kaum lange Strecken trainieren und werde dort keine 24 Stunden auf dem Rad sitzen können. Daher gibt es nur eine vernünftige Entscheidung: Absage!
Eine gute Stunde Radfahren geht mittlerweile, danach wird es unangenehm...
So konnte ich auch bei dem diesjährigen Belchen hoch 3 nur ein kurzes Teilstück auf dem Rad zurücklegen. Den Rest verbrachte ich im Begleitfahrzeug und versuchte mich um die Verpflegung der Radfahrer zu kümmern.
In diesem Jahr waren es mit knapp über 50 Teilnehmern schon wieder etwas mehr als im letzten Jahr.
Wenn ich nächstes Jahr wieder komplett mitfahren werde, wird der Bericht auch wieder länger ausfallen...
Den zweiten Saisonhöhepunkt nach der Transalp habe ich mir auch abgeschminkt. Es sind jetzt noch zweieinhalb Wochen bis zum Rad am Ring, ich konnte kaum lange Strecken trainieren und werde dort keine 24 Stunden auf dem Rad sitzen können. Daher gibt es nur eine vernünftige Entscheidung: Absage!
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